26.09.2022: Etwas aufgeregt stehe ich in den Startlöchern, was die Antwort meines Verlages angeht. Ein Missverständnis hatte zunächst dazu geführt, dass meine Bestätigung der Freigabe des Drucks nicht wahrgenommen wurde. Das Musterbuch hatte mir gleich gefallen und genau in dieser Form sollen es auch meine Leser in der Hand halten. Ich nehme an, dass ich nun kurzfristig erfahre, wann der offizielle Erscheinungstermin sein wird und die Exemplare zum Weiterverkauf bei mir eintreffen. Erstmalig habe ich auch zum jetzigen Zeitpunkt bereits eine Vorbestellung vorliegen. Der Auftakt lässt mich lächeln.

Unterdessen habe ich ganz entspannt mit dem nächsten Buchprojekt begonnen. Es unterscheidet sich von der Herangehensweise etwas von den früheren Werken. Sonst habe ich einfach oben angefangen und die Story unten enden lassen. Nun beschreibt meine Story einen Weg durch verschiedene Räume und Stationen. Also muss ich mir im ersten Schritt ganz konkrete Gedanken machen, wo sich was befindet und welche Eigenschaften alles hat. Aber auch diese akribische Planung macht irgendwie Spaß. Einfach kann schließlich jeder.


21.09.2022: Nicht nur, dass ich derzeit auf die Lieferung der gedruckten Bücher warte, damit ihr endlich etwas über eine sehr intensive Version von "Wahrheit oder Pflicht" lesen könnt, nein ich spüre auch anderweitig ein positive, innere Unruhe. Etwas hibbelig bin ich, so wie ich bereits als Jugendlicher war, wenn ich mir etwas Besonderes ausgedacht habe.

In meinem nächsten Buchprojekt geht es um ein interaktives Spiel. Analog der bekannten Abenteuerbücher spielt man sich durch eine erotische Umgebung. Das erfordert viele Details und so erinnere ich mich an die Zeit zurück, in der ich z. B. einer Freundin in kleinen, verstecken Umschlägen kurze Hinweise auf ihr Weihnachtsgeschenk gegeben hatte. Sie wollte vorher schon wissen, was sie bekommt und ich habe sie an diesem Abend mit dem Raten beginnen lassen, bevor sie es in Händen hielt. Oder an die Ex-Freundin, die von mir einen Brief bekam, der lauter kleine Rechenaufgaben enthielt, die meine neue Telefonnummer zum Ergebnis haben sollten.

 

Das Spielkind ist erwacht. Freut euch schon mal darauf!


16.09.2022: Wir wissen ja, dass es keine Zufälle gibt. Dennoch passieren unerwartet Dinge, die man selbst nicht geschickter oder besser hätte planen können. Und so hatte es sich eben scheinbar "zufällig" ergeben, dass meine Beta-Readerin mitten in meiner ersten Urlaubswoche mit der Korrektur des jüngsten Manuskripts fertig war und ich dies nun überarbeiten konnte. Zum ersten Mal habe ich dabei die Erfahrung gemacht, wie schnell so etwas gehen kann, wenn es in einem Urlaub geschieht und nicht an den Abenden nach dem jeweiligen Feierabend. Ganze zwei Tage habe ich daher lediglich benötigt, um mit der nötigen Konzentration meine ursprüngliche Vorlage durchzugehen und eine Menge von Buchstabendrehern und dergleichen zu eliminieren.

Neu ist, dass nach dieser ersten Überarbeitung das verbesserte Manuskript erneut an meine Beta-Readerin geht, die nochmals drüber schaut. Manchmal finden sich dann noch andere strukturelle Fehler. Natürlich wird es dadurch nicht gelingen, ein Buch frei von jeglichen Fehlern zu machen, aber die Qualität lässt sich ganz sicher verbessern. Außerdem gieren manche danach, Fehler zu entdecken und auch für diesen besonderen Personenkreis möchte man ja noch etwas bieten (dies war seinerzeit sogar mal der Slogan einer skandinavischen Tageszeitung)


12.09.2022: Dieses Mal hat sich der Verlag geradezu selbst übertroffen. Bereits am Samstag war unerwartet früh das Musterbuch zum neuen Projekt bei mir eingetroffen. Ich war von der Gestaltung dieses Exemplars ebenso begeistert wie auch meine Beta-Readerin. Nun, da es lediglich noch an der Freigabe des Musterbuchs gelegen hat und ich in diesem Zusammenhang Änderungswünsche hätte äußern können, habe ich gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Denn einen Tag zuvor hatte ich bereits vom Verlag den Vertrag übersandt bekommen, den ich daraufhin unterschrieben und gleich auch zur Post gegeben habe.

Jetzt beginnt der Countdown. Euer Countdown. Kürzlich habe ich euch noch verkündet, dass das Buch bald schon zu haben sein wird. Das Layout ist längst erledigt, das erste Buch habe ich in der Hand gehalten, jetzt wird es kurzfristig auf den Weg gebracht. Demnächst werde ich dann ein Paket erhalten und ab dann könnt ihr selbst nachlesen, wovon ich gesprochen habe. Wahrheit oder Pflicht dürfte eigentlich jeder kennen. Das beinahe unschuldig anmutende Spiel der jungen Generation, mit dem oft erste prickelnde Erfahrungen einhergehen. Und ihr werdet lesen können, wie eine sehr stark weiterentwickelte Version dieses Spiel ablaufen könnte. Mit welchem Protagonisten ihr wohl mit fiebern werdet?


07.09.2022: Gestern Abend haben nach dem Feierabend meine Augen geleuchtet. Ich habe eine Rückmeldung des Verlages zum Layout des neuen Buches erhalten und bei dieser Gelegenheit wurde mir das vom Verlag nachbearbeitete Cover präsentiert. Jeder kennt die Wandlung des hässlichen Entleins zum prächtigen Schwan. Nachdem ich das geplante Cover zum ersten Mal den Anwesenden in meinem Live-Chat vorgestellt hatte, wurde einiges an Kritik geäußert. Aber auch etwas harsche Kritik kann man dazu nutzen, um sich daran wieder aufzurichten und den ursprünglichen Entwurf nochmals zu überarbeiten. Der Plan B war dann bereits deutlich verbessert, mit einigen schönen farblichen Effekten und einem neuen Arrangement der Details auf dem Bild. Auf dem Entwurf des Verlages, der unsere Vorlage aufgegriffen hat, wurde der Buchumschlag von einem spannenden Türkis umrahmt, das mit dem restlichen Cover sehr gut harmoniert, ja geradezu damit spielt. Genauer werde ich es an dieser Stelle nicht beschreiben, um eure Neugier noch etwas zu schärfen.  

Den Druck des Musterbuches habe ich jedenfalls jetzt freigegeben und freue mich auf das Werk, bevor es dann abschließend in den Druck geht und für euch alle verfügbar sein wird.


03.09.2022: Recht rasch kann ich ein Update zum ersten Hochladen einer Kurzgeschichte geben. Binnen kürzester Zeit war mein erster Beitrag auf diesem Portal bereits freigeschaltet und ich habe zwischenzeitlich auch die erste Kritik eines Lesers erhalten. Wenn ich sehe, dass die Admins der besagten Website darauf bedacht sind, schnell zu handeln, dann könnte eine sehr spannende Zeit beginnen. Wer sich die Kurzgeschichte ansehen will, darf gerne hier nachlesen:

https://letters2feel.de/story.php?story_id=700

In diesem Fall werdet ihr vermutlich auch entdecken, wie die erste Kritik formuliert ist. Gerne zitiere ich sie jedoch auch für euch: "Interessante Geschichte, für meinen Geschmack etwas zu schnell erzählt. Ich lese lieber romantische Geschichten und gerne auch mit etwas Besonderen gewürzt wie z.B. Servas, dennoch ist dein Ansatz gut, nur meine ich das du die Geschichte etwas zu stark komprimiert hast. Eine genauere Beschreibung der Personen z.B. wäre schön und würde die Story sicherlich aufwerten". Jeder, der mich kennt, weiß auch wie offen ich mit Kritik umgehe und wie dankbar ich auch für sie bin. Wenn ich eine Chance sehe, mich durch einen solchen Hinweis zu entwickeln, dann bin ich äußerst aufgeschlossen dafür. Zumindest lasse ich damit jeden möglichen Anstoß auf mich wirken. Ebenso antworte ich auch gerne darauf, um damit auch zu reflektieren, was sich für mich daraus ergibt.

In diesem Fall kann ich folgende Antwort darauf geben: Man muss vorausschicken, dass die Eingabefelder, in denen man den Text seiner Geschichten erfassen oder hinein kopieren kann, mit dem Begriff "Buch" überschrieben sind. Ob dadurch generell der Eindruck entstehen muss, dass es sich um einen vollständigen Roman handelt, kann ich nicht so einschätzen im Augenblick. Aber es hat sich tatsächlich eben nur um eine Kurzgeschichte gehandelt. Oft bekam ich gesagt, diese seien sogar zu lang, diesem Leser war sie jetzt zu kurz. Vermute, das ist ein Stück weit Geschmackssache. Wenn derjenige wiederum lieber rein romantische Geschichten liest, dann ist er bei S/M-Kurzgeschichten nicht ganz so richtig aufgehoben, auch wenn es zwischen Partnern auch so eine Art S/M-Romantik geben kann. Und zuletzt, die Beschreibung der Personen: Wer in meine Bücher schon einmal hineingelesen hat weiß, dass es insgesamt in allen Büchern zusammen nur eine Protagonistin gibt, die ansatzweise eine Art Beschreibung erfahren hat (könnte man beinahe eine Quizfrage draus machen). Der Sinn dahinter ist ganz einfach der, dass sich jeder in einer Figur wiedererkennen und mit ihr mit fiebern kann, wenn er dies möchte. Eben einfach, ohne dass eine Beschreibung dem entgegensteht. Das werde ich auch nicht ändern, aber selbstverständlich darf es diesem besagten Leser auch einfach stören, weil er es anders lieber mag. Das ist für mich in Ordnung.

Sicher werde ich schon bald eine weitere Geschichte dort hochladen. Es macht einfach Spaß!


31.08.2022: Inzwischen habe ich mich für eine Seite fest entschieden, auf der ich ab und zu eine Kurzgeschichte zum Besten geben werde. Und ich bin sehr überrascht über das Ambiente dort. Die Website wirkt herrlich unaufgeregt und hat mit Schwarz irgendwie genau die richtige Grundfarbe für eine Seite, auf der verruchte und lustvolle Geschichten hochgeladen werden können. Aber mehr als das. Vor der Registrierung habe ich damit gerechnet gehabt, dass man sich einen Nutzernamen auswählt und hier und da etwas postet und sich Kommentare dazwischen drängen, bevor man eine Fortsetzung zur Geschichte veröffentlichen kann. Eben so, wie es in vielen Foren üblich ist, die nach Themen gegliedert sind. Dort jedoch fiel mir zu aller erst auf, dass man scheinbar die Texte dort kostenpflichtig herunterladen kann und sogar der Autor einen kleinen Anteil daran erhält. Gut, bei Kurzgeschichten wird der Anteil nicht so groß sein, aber es ging mir in der Hauptsache darum, Neugierige vielleicht zu meinen Büchern lotsen zu können. Da man dort seine Homepage als Adresse sogar hinterlegen kann, könnte mir dieses Vorhaben gelingen. Bin irgendwie gerade aufgeregt, weil mir eine solche Seite noch nicht begegnet war.

Alleine das Hochladen meiner ersten Kurzgeschichte war ein echtes Erlebnis. Eine Seite auf der man so viel anklicken muss, um den Upload zu beenden? Da hat sich jemand offenbar viele Gedanken gemacht. Einen Titel für eine Geschichte einzugeben, damit war ja zu rechnen. Dann kann man den gesamten Text in ein Fenster kopieren, muss allerdings noch eine "Vorschau" erstellen, die aussagekräftig genug ist. Ich nehme an, danach wählt man sich auch eine Geschichte aus, die man herunterladen möchte, bevor man sie bezahlt (das wäre ja auch eine faire Regelung). Was ich faszinierend fand ist, dass man ein "Cover" zu seiner Geschichte hochladen soll bzw. eins aus einer vorgefertigten Liste auswählen kann. Weil meine eigenen Kurzgeschichten kein eigenes Cover besitzen, habe ich von dieser Auswahl dort Gebrauch gemacht und das am besten passende ausgewählt. Außerdem kann man in einem Menü noch auswählen, welche Fetische oder Vorlieben in der Story bedient werden, so dass man gezielt nach ihr suchen kann. Alles in allem sehr benutzerfreundlich!

Irritiert hat mich wiederum, dass in jedem Fall eine Stimme dazu gepostet wird, entweder durch eine MP3-Datei oder durch die Auswahl einer von mehreren vorgegebenen Stimmen. Ob diese Seite meinen Text mit besagter Stimme vorlesen wird? Ein Hörbuch hatte ich noch nie bereitgestellt, aber ich bin mega gespannt. Etwas Geduld ist allerdings noch gefragt, denn nachdem man etwas hochgeladen hat, muss ein Admin es noch freigeben. Das wiederum bürgt für Qualität. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.


26.08.2022: Kurz nachdem ich meinem Verlag das Manuskript meines letzten Projekts überlassen habe, hatte ich bereits ein wirklich sehr gutes Angebot von ihm erhalten. Gut, es ist nicht mein erstes Projekt, das ich in diesem Verlag umsetzen werde. Doch angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen bin ich tatsächlich äußerst angenehm überrascht. Man weiß ja, dass Papier derzeit eher knapp ist. Wenn man dazu noch bedenkt, dass es sich um eine Vorlage von 476 Seiten handeln wird, während ja zudem eine massive Inflation herrscht, dann ist eine Eigenbeteiligung in etwa der Höhe, die ich beim davor liegenden Projekt hatte, mehr als annehmbar. Ich bin wirklich erfreut darüber, dass ich mich vor Jahren zu einer Zusammenarbeit mit diesem Verlag entschieden habe. Es wird daher ein sorgenfreier Start in mein bislang zweitgrößtes Buch. Es ist sogar das größte bislang, welches nur einen einzigen, durchgehenden Handlungsstrang aufweist.

Natürlich habe ich das Angebot gleich bestätigt und zusätzlich per Mail auf das vorhandene Cover-Foto hingewiesen. Mit einem Schmunzeln habe ich anschließend festgestellt, dass ich noch keinen Klappentext zusammengestellt habe. Dabei hatte ich mir das doch fest vorgenommen vor kurzem. Bin gespannt, wann der Verlag danach fragt. Aber ich werde mich dann einfach auf eine meiner Stärken besinnen. Kommt diese bewusste Frage, dann werde ich einfach direkt antworten auf die Mail meines Verlages, und damit eben den passenden Text liefern. Dank meiner Beta-Readerin benötige ich jedenfalls kein Lektorat vom Verlag, aber die paar Sätze im Klappentext wird er sich durchlesen können, bevor sie auf der Rückseite des Buches landen.


19.08.2022: Ob es an den anhaltenden Sonnenstürmen in dieser Woche lag, weiß ich nicht genau. Aber zum Großteil habe ich mich körperlich nicht besonders fit gefühlt, ohne die genaue Ursache dafür zu kennen. Jetzt haben wir Freitag und allmählich blühe ich wieder auf. Ein klein wenig aufgeregt bin ich sogar tatsächlich. An diesem Wochenende werde ich nämlich das Manuskript meines neuen Buches an den Verlag schicken. Insgesamt sollte sogar die vollständige Umsetzung dieses Projektes schnell abgeschlossen sein, denn auch das von mir geplante Coverfoto ist schon fertig und kann sofort geliefert werden, wenn der Verlag es benötigt. Nur einen Klappentext benötige ich immer noch. An ihn denke ich sehr oft und dann ist plötzlich wieder mein neues Projekt im Kopf und der werbende Klappentext ist wieder von der Oberfläche verschwunden. Aber sicher gelingt mir das ebenfalls so nebenbei am Wochenende.

Parallel durchforste ich noch meine Kurzgeschichten, die im Lauf der Jahre so entstanden sind. Da ich ja in einem Online-Portal hier und da solche Geschichten etappenweise veröffentlichen will, sollte ich im Vorfeld schon wissen, welche Texte dafür geeignet sind. Davon ausgenommen sind natürlich die Siegergeschichten der vergangenen Gewinnspiele, die hier bereits veröffentlicht sind. Zumal diese auch nicht bis zum Ende auf meiner Homepage zu lesen sind, weil die vollständigen Geschichten jeweils nur die Gewinner selbst erhalten haben. Und doch gibt es so einige Texte, auf die man sich in einem Online-Portal sicherlich freuen wird.


13.08.2022: Eine weitere Woche, in der es gut beim Training lief und in der ich gute Geistesblitze für mein neues Projekt hatte, ist zu Ende gegangen. Und während ein paar meiner Ideen eine konkrete Form angenommen haben, weil sie in diesem Projekt gut umsetzbar scheinen, kam mir die Idee, ob ich nicht wieder ein "Making of" zu diesem Buch entstehen lassen soll. Bei "Zurück zur Demut" kam mir dieser Idee erst, als das Buch längst gedruckt war und auch die ersten Exemplare schon verkauft waren. Wenn man das Bonusmaterial stattdessen aber gleich zu Beginn mit protokolliert, dann ist es noch authentischer. 

 

Und obwohl ich dieses Projekt sicherlich ganz alleine angehen werde, weil es einer Co-Autorin schwer zu vermitteln wäre, worauf ich genau hinaus will, so habe ich mir ein weiteres Mal überlegt, wie es wohl wäre, ein Buch gemeinsam mit einer Frau zu schreiben. Mehrmals hätte es soweit kommen können, bis dann doch die jeweilige geplante Co-Autorin vorher noch abgesprungen ist. Sei's drum, ich werde die Augen offen halten und zu gegebener Zeit wird sich eine finden, die auf meiner Wellenlänge liegt. Geduld ist schließlich (m)eine Tugend. Und sollte sich jemand dafür interessieren, einmal etwas Gemeinsames entstehen zu lassen, dann kann sie sich jederzeit über Kontakt@domenico-titillato bei mir melden. 


05.08.2022: Nicht nur, dass irgendwo am Horizont mein nächstes Projekt noch geduldig darauf wartet, dass ich es richtig angehe. Nein, ich werde mich bald schon einer weiteren großen Herausforderung stellen. Manchmal triggern einen Bemerkungen, die man häufiger zu hören bekommt. Hin und wieder schmerzen sie sogar. Dabei denke ich an Augenblicke, in denen ich in dem Chat irgendeiner Community ganz subtil versuche, meine Bücher zu bewerben und in denen mir eine derbe Antwort entgegen schlug: "Ich bezahle doch nichts fürs Lesen". Nun, es handelte sich immer um den Hinweis auf eines der unzähligen Portale, in denen man kostenlose, erotische Geschichten lesen kann. Zugegebenermaßen schreiben heute recht viele Hobby-Autoren Kurzgeschichten, wodurch der "kostenlose" Markt natürlich stetig wächst. Hat mich früher eine Bemerkung dieser Art noch runterziehen können, so sehe ich sie heute als Chance an, denn auch auf solchen Portalen wird es sicher User geben, die auch längere Geschichten oder Romane lesen wollen würden. Und sie wollen gefunden werden.

 

Deshalb habe ich mich ein wenig umgesehen und werde in Kürze ebenso auf einem Kurzgeschichtenportal anzutreffen sein. Selbstredend werde ich es auf meine Weise angehen und ich freue mich dort auf die Rückmeldungen. Zunächst werde ich aber sicher mal gespannt sein, was sich dort überhaupt so abspielt. Manchmal muss man sich einfach selbst neu erfinden.

 

Sehen wir uns eigentlich am Sonntag, den 07.08.2022, ab 20 Uhr wieder im Live-Chat? Der Link zum Chatraum folgt hier wie immer kurz vorher.


 25.07.2022: Der Tag nach den tanzenden Plastikbällen und es ist immer noch warm. Mir haben die Teilnehmer unseres Tischtennisturnieres teilweise schon wirklich leid getan. Ich als Turnierleiter und Organisator habe schon genug geschwitzt, aber die Turnierklassen, die später am Tag begonnen hatten, waren alles andere als angenehm für die Mitstreiter. Leider haben die geöffneten Oberlichter in der Hallenwand fast keinen Effekt gehabt. In 2023 wird diese Veranstaltung vermutlich wieder im August stattfinden, was es für alle Beteiligten wieder etwas angenehmer machen wird.

 

Die nächsten Überlegungen, die meine Bücher betreffen, werde ich ganz sicher in der Nähe meines Ventilators machen. Gerade, wenn man über heiße Dinge schreibt, sollte man einen kühlen Kopf bewahren. Ebenso wird es sich auch beim nächsten Live-Chat verhalten. Eingeplant habe ich ihn Anfang August, am Sonntag in zwei Wochen. Falls die Hitze dann noch Untermieter in meiner Altbau-Wohnung ist, wird der Ventilator mich dabei unterstützen. Immerhin wird dann wieder eine ambitionierte Zahl an Chattern zu erwarten sein und man will ja auch nichts überlesen und auf alle Fragen oder Impulse eingehen. Und schließlich haben alle ab jetzt noch zwei Wochen Zeit, sich Fragen zurechtzulegen. Freue mich in jedem Fall darauf.


16.07.2022: Schon ist wieder eine Woche zu Ende gegangen, ohne dass ich habe einen Eintrag machen können hier im Blog. Irgendwie war dauernd etwas zu tun und ich habe wirklich alles erledigt bekommen, was ich mir vorgenommen hatte. Alleine das bringt mich schon zum Lächeln, wenn ich hier schreibe. Einige Gedanken zu meinem neuen Projekt sind in mir aufgeblüht. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich für meinen Teil liebe auch mal die kleinen Rätsel, die man zu lösen hat. Man sagt nicht umsonst, dass Geist geil ist. Nun, in meinem nächsten Werk werde ich Erotik und kleine Rätsel miteinander verknüpfen, um ein völlig neues Leseerlebnis zu schaffen. Dabei bin ich mir bereits jetzt sicher, dass ich beim Schreiben mindestens den gleichen Spaß haben werde wie manch einer beim Lesen.

 

Auch sind mir bereits Gedanken an mein nächstes Gewinnspiel im Herbst diesen Jahres gekommen. Wieder wird irgendjemand eine erotische Geschichte zu einem Wunschthema gewinnen können. Doch welche Frage soll ich vorher stellen? Viel zu schwer sollte sie nicht sein, zu einfach jedoch auch nicht. In jedem Fall betrachte ich ein Gewinnspiel immer auch ein wenig als Ratespiel. Bei keinem Quiz der vergangenen Jahre hatte man einen Vorteil, wenn man alle meine Bücher gelesen hatte und so wird es bleiben. Fairness finde ich wichtig.

 

In den nächsten sieben Tagen hat aber davon abgesehen die Vorbereitung des diesjährigen Tischtennisturniers Priorität. Es macht Spaß, als Turnierleitung auf alle Gegebenheiten zu reagieren, auch wenn bislang weniger Meldungen als sonst eingegangen sind. Aber das ist nicht schlimm, denn traditionell gehen die meisten Anmeldungen erst in der letzten Woche ein und die liegt noch vor mir. Ich bin zuversichtlich, wie in jedem Jahr.


10.07.2022: Es ist ein wundervolles Gefühl, wenn sich zwei für mich wesentliche Bereiche meines Lebens so herrlich miteinander vereinigen und sehr viel positive Energie erzeugen. Ausschlaggebend ist in diesem Fall meine Leidenschaft für Tischtennis. Seit 38 Jahren spiele ich es in einem Verein, wobei man eigentlich mindestens ein Jahr abziehen muss, weil die Sportart wegen der Lockdowns nicht ausgeübt werden durfte und dann kam eben noch eine fiese Verletzung in der Schulter meines Schlagarms hinzu, der die Pause noch verlängert hat. Sehnen heilen zwar, aber eben langsam, und in dieser Woche habe ich mein erstes komplett schmerzfreies Training absolvieren können. Das hat mich sehr gefreut, weil mir dieser Sport auch die Kraft für die anderen Bereiche meines Lebens gibt.

 

Diese Kraft kann ich somit wiederum in meine Bücher investieren. Entweder in die eine oder andere Idee, mit der ich werben kann, um meine Bekanntheit noch zu steigern oder wenn sich die Gedanken ums Schreiben als solches ranken. Noch befinde ich mich in einer Art schöpferischen Pause zwischen zwei Romanen. Das bedeutet aber nicht, dass nicht doch mal eine kurze Geschichte entsteht oder ich mir nicht mal erste, vorbereitende Gedanken um das nächste Projekt mache. So viel sei verraten: ich werde mir im Vorfeld verschiedenes auf Papier aufzeichnen oder strukturieren müssen, um es umzusetzen. Im letzten Live-Chat habe ich den Teilnehmern schon etwas mehr dazu verraten.

 

Vielleicht seid ihr beim nächsten Live-Chat ja auch dabei?


03.07.2022: Gerade bin ich ein wenig euphorisch, weil ich in letzter Zeit einiges gelernt habe, was Technik angeht. Mit dieser stehe ich normalerweise absolut auf Kriegsfuß, aber wenn man etwas mehr Reichweite erzielen und als Autor wahrgenommen werden will, dann geht es nicht anders. Instagram war mein Ziel und dort komme ich nun allmählich an. Ich hoffe doch sehr, dass möglichst viele meine Beiträge dort teilen werden. Auch wenn ich hier und da vielleicht mal ungewollt technische Fehler einbauen werde, weil ich eben noch am Anfang stehe. Aber ich gelobe Besserung, denn ich habe eine gute Lehrerin.

 

Ansonsten genieße ich das Wochenende und den Umstand, dass ich in meiner Altbauwohnung noch ohne Ventilator schlafen kann. Es ist einfach wesentlich entspannter so und man kommt auch eher einmal zur Ruhe. Denn der neue Roman wirft seinen Schatten bereits voraus. Er ist anders. Er wird mein erstes Werk sein, das ein Vorwort enthält. Sicher, es handelt sich wie üblich um einen Roman mit BDSM-Inhalt. Doch manches könnte schon ziemlich unter die Haut gehen, deshalb hielt ich ein Wort des Hinweises angebracht. Wenn man danach weiterliest, dann taucht man richtig tief ein. In gewisser Weise bin ich gespannt, ob ich Rückmeldungen zu den Protagonisten erhalte. Mit manchen wird man möglicherweise Mitleid haben, andere wird man vielleicht nicht sympathisch finden. Mitfiebern könnt ihr dabei ganz sicher. Einen Moment wird es noch dauern, aber ich werde schnellstmöglich Kontakt zu dem Verlag aufnehmen, um meine Leserschaft nicht zu lange warten zu lassen.


23.06.2022: Der Urlaub und damit der Abstand zum hektischen Treiben im Büro tut mir wirklich gut. Es ist zwar nur eine Woche, aber sie hat sich als wertvoll wie Gold herausgestellt. Am Sonntag, sozusagen zum Abschluss des Mini-Urlaubsblocks gibt es meinen zweiten Live-Chat und ich finde, das ist ein sehr runder Abschluss. Insbesondere deswegen, weil es auch ein Novum geben wird. Bislang habe ich immer meine Cover selbständig ausgewählt, die meine Buchumschläge geziert haben. Dieses Mal jedoch gibt es gleich drei Vorschläge, die sich geringfügig voneinander unterscheiden. Und jede im Chat anwesende Person darf gerne ihre Meinung dazu äußern. Bin selbstverständlich bereits jetzt gespannt, wie sich dieser Modellversuch macht, den ich gleich auch bei der Vorankündigung des Chats erwähnen werde.

 

Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass meine Präsenz auf Instagram in der Vergangenheit etwas zu wünschen übrig gelassen hatte. Ich war einfach nicht ausgeschlafen genug. Aber das wird sich von nun an ändern. Schließlich will ich meinen Followern etwas Gutes tun. Wie ihr seht, ist nicht nur der 31. Dezember ein guter Tag, um sich irgendwelche Vorsätze zu fassen. So etwas geht an jedem Tag. In näherer Zukunft ist ohnehin noch einiges geplant, was ich so im Köcher habe. Lasst euch überraschen. Spannend bleibt es allemal.

 

Hier werde ich auch wieder den Link zum Chat kurz vor dessen Beginn am Sonntag, den 26.06. um 20 Uhr veröffentlichen. Wir sehen uns!


16.06.2022: Manche Tage sind geradezu dazu geschaffen, einem die Energie wieder aufzuladen. Und der heutige Tag zählt eindeutig dazu. Das liegt nicht einmal unbedingt daran, dass ein Feiertag ist. Nein, zuletzt hatte ich viele Gedankenspiele in meinem Kopf, die sich um das Coverfoto für mein nächstes Buch gerankt haben. Was ist umsetzbar ohne großen Aufwand? Brauche ich dafür vielleicht doch mehrere Personen, falls wieder menschliche Modelle mein Cover zieren? Gibt es eine andere Lösung? Schön, wenn sich so ein gedanklicher Knoten löst. 

 

In Kooperation mit meiner Beta-Readerin bin ich dem Ziel heute einfach einen gehörigen Schritt näher gekommen. Sie hat eine alternative Idee eingebracht, die ich in meinen Gedankenspielen bislang übersehen hatte. Eine recht simple Idee für ein Motiv, das sehr gut zum Inhalt des Buches passt. Und obwohl ich von Technik nicht die große Ahnung besitze, konnte ich sogar einen entscheidenden Tipp zur Umsetzung beisteuern. Wen ich nun neugierig gemacht habe, dem sei verraten, dass ich im nächsten Live-Chat (geplant am 26.06.2022) darüber berichten werde. 

 

Mir geht es jetzt jedenfalls echt gut und ich genieße die Energie, die mich durchfließt. Morgen muss ich wieder arbeiten, aber das juckt mich gerade überhaupt nicht.


12.06.2022: Eine Woche noch, dann habe ich den ersten Urlaub des Jahres. Nicht, dass ich eine Reise eingeplant hätte. Aber es ist einfach mal wieder schön, zeitlich nach seinen eigenen Regeln zu leben, worauf ich mich bereits jetzt freue. Insbesondere wenn man täglich etwa 85 Kilometer Strecke zurücklegt als Pendler für einen Job, den man bequem vom Internet aus erledigen könnte. Dann ist es äußerst schön, sich diesem Irrsinn einmal zu entziehen. Die eine oder andere Kanne Tee, hier und da mal ein etwas aufwändigeres Gericht, das ich koche und vor allem freue ich mich auf die nötige Entschleunigung. Es ist ein Joker, einmal nicht unterwegs sein zu müssen. Denn wäre ich ansonsten immer am gleichen Ort, so würde ich möglicherweise verreisen wollen. 

 

Ihr werdet es ahnen: Als Autor hat man nebenberuflich ohnehin andauernd etwas zu tun, doch das lässt sich besser steuern. Gerade gibt es bei mir eine Phase der interessanten Impulse, die teilweise mir selbst entstammen und zum Teil auch von meiner Beta-Readerin eingebracht wurden. Eigentlich ging es bloß darum. dass mein nächstes Buch noch ein würdiges Cover erhalten soll. Irgendwie hatte ich mich in einer bestimmten Richtung verrannt, weil meine selbst gestalteten Cover immer eine Verbindung zum Inhalt des Buches haben sollen. Womöglich hatte ich mich in dieser Hinsicht gedanklich für eine "falsche Szene" entschieden. Meine Beta-Readerin hatte einen anderen Blick auf das gesamte Buch und hat nun einen Vorschlag gemacht, der sich sowohl als Buchumschlag oder als Werbeflyer nutzen lässt, sogar als zusätzliches Gimmick für die Besteller gibt er etwas her. Das verleiht mir wieder eine große Portion Energie und ein wirklich vorfreudiges Gefühl. Ein doppelt gutes Gefühl ist eine Woche vor einer Urlaubswoche nicht verkehrt, wie ich finde. 

 

Und den nächsten Live-Chat plane ich ebenfalls. Dann haben alle Chatteilnehmer auch wieder einen Grund, sich gut zu fühlen. Ich freue mich drauf.


02.06.2022: Bislang ging diese Woche schnell vorüber. Aber es gab nicht einmal einen Tag, an dem ich nicht an meinen ersten Live-Chat gedacht habe. Man beginnt ja immer etwas vorsichtiger, was die Planung angeht. Welche Uhrzeit könnte passen? Und welche Dauer setzt man an? Allem Anschein nach hatte ich ein ganz gutes Händchen. Ursprünglich war ich von einer Stunde ausgegangen. Für den Fall, dass sich der Chat nicht weit genug rumgesprochen gehabt hätte, wäre es ein geeigneter Augenblick gewesen, um nach einer Stunde wieder auszusteigen. 

 

Doch ich hatte mich getäuscht. Denn es war eine schöne Erfahrung. Manche kamen und gingen wieder, ohne eine Zeile zu schreiben. Das waren vermutlich diejenigen, die nachschauen wollten, ob es diesen Live-Chat wirklich gibt. Nun, sie haben etwas verpasst. Ziemlich genau uwei Stunden hat dieser Austausch gedauert. Nachdem ich eingangs angekündigt hatte, alle Fragen zu meinen Büchern oder zu mir als Autor beantworten zu wollen, kamen zunächst vor allem neugierige Fragen in dieser Richtung. Später waren S/M im Allgemeinen und zum Ende hin sogar ganz andere Bereiche thematisiert worden. Teilweise waren bis zu acht Chatgäste gleichzeitig anwesend, doch ich habe sehr gut die Kurve bekommen, allen zu antworten. 

 

Jetzt sitze ich hier und schmunzele ein wenig. Denn ich glaube, diejenigen die nur mal kurz rein gelinst haben, die haben auch einiges verpasst. Aber auch für diese Kurzzeitgäste meines Chatraums habe ich eine positive Nachricht: Es wird nicht bei einer einmaligen Veranstaltung bleiben. Und damit habt ihr die Gelegenheit, beim nächsten Mal mit von der Partie zu sein. Ich werde allen wieder rechtzeitig Bescheid geben. 


28.05.2022: Ein großer Sturm wird kommen. So könnte man es ausdrücken, weil gerade bei mir die Ruhe vor dem Sturm herrscht. Denn morgen Abend veranstalte ich meinen ersten Live-Chat als Autor. Zu diesem Zweck habe ich ein Medium gesucht, dass es allen Interessierten ermöglichen wird, daran teilzunehmen. Niemand muss sich hierfür eine extra App oder Software herunterladen und keiner muss sich irgendwo registrieren, wo er sich wieder ein neues Kennwort merken muss. Sobald der temporäre Chatraum erstellt ist, versende ich einen Link. Klickt man ihn an, wählt man sich einen einmaligen Nicknamen und sobald man diesen erfasst hat, gelangt man direkt in den Chatraum. 

 

Wieso starte ich keinen Stream? Ist doch modern. Dieser Frage habe ich mich ebenso gestellt. Mir persönlich gefallen Streams einfach nicht. Eine Person ist in der Cam zu sehen, erzählt unentwegt und hier und da gibt es kurze Kommentare zu irgendwas, was vielleicht Minuten zurückliegt. Diese Atmosphäre wünsche ich mir nicht. Und im Chat kann man mich dann alles fragen, was man über den Autoren und die Werke (oder anderes) wissen will und erhält in Echtzeit eine Antwort. So ist man auf einer Ebene, wie ich finde. Und genau so verstehe ich mich auch, auf einer Ebene mit meiner Leserschaft. In einem Stream wäre ich ja vergleichbar mit einem Vorbeter auf einer Kanzel, was nicht zu mir passen würde. 

 

Bin sehr gespannt, wie viele Chatter sich einfinden werden. Bis dahin wünsche ich euch ein schönes Wochenende!


22.05.2022: Was meinen bürgerlichen Beruf angeht, so wurde in dieser Woche eine liebgewonnene Kollegin in den Ruhestand verabschiedet. Ein etwas wehmütiger Abend war es durchaus, auch wenn sie sich in regelmäßigen Abständen bei uns wieder melden und auch künftig noch hin und wieder eine Mittagspause mit uns verbringen will, so ab und an. Ich habe am Ende des Tages, nachdem ihr Abschied schon etwas zurücklag, dann über meine "anderen Kollegen" nachgedacht. Weniger über die aus meinem Hauptberuf. Vielmehr dachte ich an die "Kollegen", die mich als Autor unterstützen und immer ein offenes Ohr für mich haben. Ich bin euch dankbar!

 

Wer ist das alles? Ohne dabei Namen zu nennen wäre da z.B. mein Covergirl. Sie hat schon mehrfach für ein Coverfoto eines meiner Bilder posiert. Da sie sich glücklicherweise auch mit Technik sehr viel besser auskennt als ich, hat sie auch die so entstandenen Fotos nachbearbeitet und teilweise mit Effekten versehen. Mir erschließt sich diese technische Welt nicht ganz. Deshalb ist jeder Gold wert, der dort durchsteigt. Weniger Technik benötigt man als Beta-Readerin. In dieser Hinsicht gab es bereits unterschiedliche Damen, die mich damit unterstützt haben. Dann meine Homepage: Ich hatte ganz am Anfang lediglich eine "Unterseite" auf der Homepage des Verlages, über den ich zuletzt regelmäßig Bücher verlegt habe. Selbstverständlich kam dadurch das Thema einer eigenen Homepage auf, damit ich quasi eine eigene "Heimat" im Internet habe, die frei gestaltet werden kann und auf die ich alleine Einfluss habe. Zunächst hatte mir eine Person eine Homepage entworfen, die nicht die aller größten Fähigkeiten besaß, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte. Nun werde ich von einer weitaus kompetenteren und sehr cleveren Dame unterstützt, die mir (ganz nebenbei) auch mein Logo mit dem Tintenfass und der Feder entworfen hat. Manche Briefbeileger ziert dieses Logo, das somit nicht nur in der virtuellen Welt seinen Platz hat. 

 

Was das liebe Marketing angeht, so erhalte ich auch so einige Tipps. Ob es sich nun um Vorschläge für bestimmte Flyer (egal ob virtuell oder in Papierform) handelt, oder ob besprochen wird, welche Schritte als nächstes einen Sinn ergeben. Ich bin in dieser Hinsicht ebenso dankbar wie offen. Manchmal werde ich auch immer wieder aufs Neue überrascht, welche Wege möglich sind. Wichtig ist es für mich, stets positiv nach vorne zu gucken, dann wird auch alles gelingen, was ich mir vornehme.  

 

Demnach existiert sogar ein richtiges, kleines Team rund um die Bücher, die bislang entstanden sind. Der Leser als solcher mag über so etwas möglicherweise gar nicht nachdenken. Ein Zahnrad greift ins nächste und ich bin ein Teil vom Ganzen, also mehr oder weniger ein einzelner Mosaikstein. Und wie bei jedem Mosaik wirkt auch ein Buch nur durch den Zusammenhalt aller Steine. 


12.05.2022: Die Phase zwischen einem Manuskript und dem nächsten gleicht ein wenig der Ruhe vor dem Sturm. Allerdings habe ich es selbst in der Hand, wann dieser Sturm aufs Neue losbricht. Früh genug werde ich wieder zu schreiben beginnen. Das ist dann der Fall, wenn es mich genug kitzelt und ich jede Menge Ideen und Bilder im Kopf habe. Aber auch die Zeit zwischen den Manuskripten weiß ich zu nutzen. 

 

Schreiben ist ja das Eine, Korrekturlesen ist wiederum das Andere und zu unterschätzen ist das auch nicht. Ich genieße es sehr, dass ich eine fleißige und zuverlässige Beta-Readerin habe, auf die ich mich gut verlassen kann. Sie kennt meinen Schreibstil bereits, was aber eher ein Vorteil ist und ich weiß, dass sie in jeder Situation hinter mir steht. Wie ich jüngst festgestellt habe, lerne ich immer wieder neue Seiten an ihr kennen. Hinter jedem erfolgreichen Autoren steckt eine Frau mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Nicht nur, dass sie mich inpunkto Technik unterstützt (ich selbst entstamme ja der Generation, die mit dem Commodore 64 aufgewachsen ist, bevor die technische Entwicklung uns überholt hat), sie ist zudem die "Stimme", die auch die Leseproben aus meinen Büchern vorliest und nun korrigiert sie auch meine Texte. 

 

Nun habe ich sogar zwei Manuskripte zuhause, die ich bereits fertiggestellt habe und die beide noch nicht veröffentlicht sind. Bei dem ersten dieser Manuskripte hat sie bereits ganze Arbeit geleistet, deshalb werde ich als nächstes meinen Text auf der Grundlage ihrer Hinweise überarbeiten. Das gerade erst zu Ende gebrachte, neue Manuskript liegt ihr inzwischen schon vor, aber ihr steht zur Korrektur alle Zeit der Welt zur Verfügung. Eins nach dem anderen. Und die nächste Neuerscheinung wird das Buch sein, das sie bereits durchgesehen hat. Ganz abgesehen davon, dass ich mich noch nach einem geeigneten Coverfoto umsehen werde. Schließlich isst das Auge mit und ein Buch wirkt auch durch seinen Umschlag. Der Gesamteindruck soll ja dann passen, und womöglich wird es dieses Mal als gezeichnetes Cover entstehen. In dieser Hinsicht lasse ich mich gerne treiben. Langweilig wird es mir sicherlich nicht. 


29.04.2022: Gestern Abend habe ich ein weiteres Manuskript fertiggestellt. Auch wenn ich inzwischen schon über zehn Romane herausgebracht habe, so ist es dennoch kein gewöhnlicher Abend gewesen. Einen Roman abgerundet zu haben wird für mich immer etwas besonderes sein. Zu jedem einzelnen meiner Manuskripte habe ich eine ganz besondere Verbindung. Erst entsteht die Idee zum Inhalt, dann kommen erste Szenen im Kopf dazu, die ich nach und nach zu dem Gesamtwerk verbinde. Auch wenn die einzelnen Romane alle mit drei Pünktchen (und somit offen) enden, so fühle ich stets was der passende Ausklang für die Story ist, so wie ich sie in diesem Buch niedergeschrieben habe.

 

Wenn ein Manuskript fertig geworden ist, schließt sich in aller Regel eine Schreibpause an. Ein neues Projekt kommt sicher bald schon, aber zunächst einmal lasse ich das eigene Werk ein wenig sacken. Wann ich wieder beginne zu schreiben? Das hat keine Eile. So handhabe ich es schon, seitdem ich damit begonnen habe, meine Gedanken auf Papier zu bannen. Für mich ist es keine Hetzjagd von Buch zu Buch. Man muss es verstehen, sich selbst zu erden, wenn man einen Schritt abgeschlossen hat und ich spüre dann regelmäßig ganz genau, wann ich wieder offen, bin etwas Neues entstehen zu lassen. Und ich finde, man muss solche Situationen auch würdigen. Es ist keineswegs alltäglich, den Schlussstrich unter eine aktuelle Geschichte zu ziehen. Vielmehr ist es ein außergewöhnlicher Augenblick, den man ruhig feiern darf und sei es auch bloß für sich selbst.

 

In der Vergangenheit habe ich solche Augenblicke zu zweit gefeiert. Sehr gerne mag ich leckeres Essen aus den verschiedensten Kulturen, zuletzt hatte ich die asiatische Küche für mich entdeckt. Und so ging ich mit einer guten Freundin entweder essen oder habe sogar selbst gekocht (ebenfalls ein sinnliches Faible von mir) und mit ihr zusammen auf das neue Buch angestoßen. Oftmals hat das erst nach dem Erscheinen des Buches stattgefunden, weil man dann etwas in der Hand halten konnte, auf das man sein Glas erhebt und den Zauber des Moments genießt. Und nein, Alkohol trinke ich so gut wie keinen. Feiern kann man mit anderen Getränken ebenfalls. Es kommt aus meiner Sicht nicht darauf an, was man im Glas hat sondern was man feiern möchte. Ohne Krach, ohne laute Musik, vielleicht mit einer brennenden Kerze auf dem Tisch. Weil ich diese Momentaufnahme zu schätzen weiß. 

 

Bis ein weiteres Buch von mir auf dem Markt ist ergibt sich sicherlich noch eine Gelegenheit, um anzustoßen. Ich lasse mich überraschen. 


24.04.2022: Gerade bei einem Autor muss man manchmal zwischen den Zeilen lesen um entdecken zu können, was er außer der offensichtlichen Geschichte noch in seinem Buch versteckt hat. Aufmerksamen Lesern wird beim Stöbern in meinen Büchern nicht entgangen sein, an welchen Stellen ich Begebenheiten sehr genau beschreibe und wo ich wiederum etwas weniger an Informationen gebe. Wie alles im Leben hat das natürlich seinen Grund. Denn es gibt auch in meinem Leben ganz besondere Menschen, mit denen mich viel verbindet. Ihnen bin ich sehr dankbar dafür, dass sie in meinem Leben vorhanden sind und ich finde es schön, dass ich als Autor eine ganz spezielle Möglichkeit besitze, wie ich ihnen davon ein klein wenig zurückgeben kann. 

 

Wenn man nicht gerade ein vollständiges Manuskript entstehen lasst, das auf der Basis eines Vorschlages einer solchen Freundin entwickelt wird, so gibt es im Verlauf jeden Buches eine Gelegenheit dafür, einen solchen besonderen Menschen einzubauen. Denn in meinen Werken haben eigentlich nur die Protagonisten in einer Hauptrolle einen festen Namen. Andere Figuren, die lediglich den Charakter einer Nebenrolle haben, benötigen keinen Namen, weil dieser für die Entwicklung dieser Geschichte nicht wesentlich wäre. 

 

Guten Beobachtern fällt wiederum auf, dass es ganz kleine Rollen in meinen Büchern gibt, die dennoch einen Namen von mir erhalten haben. Es ist dir beim Lesen schon einmal aufgefallen, weil es von den anderen Personen abweicht? Glückwunsch! Dann bist du nämlich einer wertvollen Person begegnet, die ein kleines Denkmal in einem Buch gesetzt bekommen hat. Weil sie es wert ist. Wie man sich nun natürlich vorstellen kann, handelt es sich dabei jeweils um den echten Vornamen. Solche kleinen Denkmäler gibt es nicht in jedem meiner Werke. Das liegt für mich daran, dass in der heutigen Welt derartige Freundschaften wirklich dünn gesät sind. Umso schöner ist es für mich, so etwas schenken zu können. Denn alle dieser Personen wissen darüber Bescheid. Sie genießen den spannenden Umstand, dass sie eben wissen, dass sie die Namenspatin für diese Nebenrolle sind und dies allen anderen Lesern nicht bewusst sein kann. Womöglich begegnen sie sogar im täglichen Leben anderen Lesern eines meiner Bücher, die keine Ahnung haben, dass sie gerade meiner Nebenrolle gegenüber sitzen. 


18.04.2022: Bei meiner kleinen Umfrage wollten die meisten am liebsten im Blog mehr über mich als Autor erfahren. Gerne plaudere ich darüber, was ich von mir an interessanten Dingen verraten kann. Als Autor, wie auch als gewöhnlicher Mensch, chattet man ja auch mal. Ich für meinen Teil habe mich in der Hauptsache im Chatraum der SZ herumgetrieben, um nach interessanten Kontakten Ausschau zu halten. Dabei hat sich eine witzige Konstellation ergeben. Wie ich bereits im Reiter "Über mich" verraten habe, wurde ich vor meinem ersten Buch von einer Berliner Chatterin dazu ermutigt, mehr aus den Kurzgeschichten zu machen, die ich seinerzeit geschrieben hatte. 

 

Begonnen hatte meine "Laufbahn" bloß einen Tick früher. Einen Chat-Kontakt aus Bayern hatte ich näher kennengelernt. In diesem Zusammenhang haben wir irgendwann begonnen, mit gewisser Regelmäßigkeit zu telefonieren. Die Entfernung zwischen uns hatte sie mutig gemacht und so begann sie, mich zum Ende von Telefonaten zu erregen, um dann hinterher einfach aufzulegen. An diesem perfiden Spiel hatte sie sichtlich ihren Spaß, denn schließlich hatte ich von ihr keine Nummer erhalten und sie rief stets als unbekannter Teilnehmer an. Um ein Ventil für diese Frechheit zu finden, nahm ich mir an ihrer Person ein Beispiel. Sie selbst verfasste Kurzgeschichten und schnell war dann die Idee für meine erste kleine Story geboren: nämlich ihre Bestrafung, die sie möglicherweise für diese Frecheit zu erwarten hatte. 

 

Mit besagter Berliner Chatterin kam ich wiederum näher ins Gespräch und sie war die zweite Person, die diese Kurzgeschichte von mir zu lesen bekam. Allerdings war sie nicht die einzige Person, mit der ich im Chat seinerzeit ausführlich kommunizierte. Meistens stellt man fest, dass sich in Chaträumen weit entfernte Personen aufhalten. Nahezu gleichzeitig schrieb ich mit einer anderen jungen Frau aus der Nähe von Berlin. Während ich mit Denise (deren Namen auch meine erste Romanfigur in "Zartbitter" erhielt) also weiter schrieb und auch telefonierte, hielt ich auch andere Kontakte aufrecht. Bis sich herausstellte, dass die andere Userin aus dem Umland Berlins deren Schwester war. Und nicht nur das, sie war auch sauer darüber, dass ich mit Denise ebenfalls Kontakt hatte und brach letztlich den Kontakt zu mir ab. Heute kann ich darüber schmunzeln. Denn ich war nie ein Mann, der ein doppeltes Spiel gespielt hat. Hätte ich etwas davon geahnt, dass ich zu zwei Schwestern wissentlich Kontakt gehabt hätte, so hätte ich das auch angesprochen gehabt. 

 

Nun, meine eigene "Denise" ist in drei Bänden von "Zartbitter" aufgetaucht. Der lebendigen Denise, die ein eigenes Buch verfassen wollte, habe ich am Telefon noch einige Tipps gegeben. Dann verlor sich auch die Spur der zweiten Schwester. 

 

Heutzutage würde dieses Problem sicher in dieser Form gar nicht mehr entstehen. Denn sind wir mal ehrlich: wer telefoniert heute noch gerne? Mir begegnen immer weniger solcher Beispiele. 


14.04.2022: In meinem Blog heiße ich jeden neugierigen Gast ab heute herzlich willkommen.

 

Geplant sind hier regelmäßige Beiträge über meine Bücher, darüber was mich als Schriftsteller ausmacht und einiges mehr.

 

Und das Beste? Ihr könnt beeinflussen worüber ich schreibe. Themenvorschläge und Fragen die ihr mir schon immer mal stellen wolltet könnt ihr mir gerne per Mail schicken:

 

Kontakt@domenico-titillato.de