Geschichte für die Siegerin des Gewinnspiels 2025


Eine ganze Weile beobachtete Sandra von der Bar aus bereits den Mann, wegen dem sie auch an diesem Abend der Club wieder den Club aufgesucht hatte. Samstag für Samstag kehrte sie hierher zurück. Mittlerweile konnte sie sich gar nicht mehr recht daran erinnern, wann sie ihre letzte hingebungsvolle Session erlebt hatte. Oberflächlichkeit spiegelte sich in vielen Besuchern dieses Clubs wider, dieser Eine schien aber anders zu sein. Ihm ging es nicht nur darum, den Blickkontakt aufzunehmen, kurz die Details wie die Vorlieben, Wünsche und Tabus zu besprechen, nur um sich dann für einen mehr oder weniger tiefgründigen Moment in eines der Spielzimmer im Club zurückzuziehen, bevor man sich an diesem Ort niemals wieder traf und sich höchstwahrscheinlich auch nicht einmal wiedersehen wollte. Ein Mann zum Verlieben war er nicht. Aber authentisch war er, was in diesem Umfeld nur wenige von sich behaupten konnten. Bislang hatte er noch nicht einmal eine Andeutung gemacht, Sandra in einem der Räume nähe kennenzulernen. Stattdessen hatte es eine annehmbare Kennenlernphase an der Bar gegeben. Ob es an diesem Abend wieder ein ungezwungenes Gespräch geben würde? Sandra stand an diesem Abend der Sinn nach mehr. Natürlich, es war immer sehr schön, im Club jemandem zu begegnen, mit dem sie sich auch verstand, um ihr persönliches Netzwerk erweitern zu können. Dennoch war sie hier, um ihre Sehnsucht nach S/M endlich wieder stillen zu können und er schien ihr der am besten geeignete Kandidat dafür zu sein. Kurz hatten sie sich an diesem Abend aus der Ferne in die Augen geschaut, doch jetzt war es an der Zeit zum Handeln. Sandra ließ sich von ihrer Sehnsucht leiten und stand von ihrem Platz auf, um mit ihrem Getränk in der Hand zu ihm zu gehen. Nun sollte es voran gehen. Doch nicht, dass er andere Pläne hatte? In diese würde sie sich geschickt hineinmogeln müssen. "Grüß dich, Sandra! Dich hat es auch wieder hierher verschlagen?" Mit einem Lächeln wurde sie von Jan begrüßt, genauso freundlich, wie es immer der Fall gewesen war. "Ja, tatsächlich. Wie du siehst, bin ich wieder hier" antwortete sie mit einem verschmitzten Lächeln, während sie sich überlegt, womit sie ihn etwas mehr aus der Reserve locken konnte. "Irgendwie ist es schon erstaunlich, finde ich" setzte er das Gespräch fort. "Was meinst du?" "Nun ja, Samstag ist eigentlich so etwas wie Prima Time. Die kostbarste Zeit der Woche. Und du scheinst sie Woche für Woche hier zu verbringen. Aber, am erstaunlichsten ist, du sitzt dabei immer nur an der Bar. Du bist sehr sexy. Mich wundert es sehr, dass du hier im Club nicht mehr intensive Kontakte hast." "Oh, danke sehr. Vielleicht will ich die aber gar nicht" knallte sie ihm ihre schnelle Antwort an den Kopf. Jan zog seine Augenbrauen zusammen. "Du willst es nicht? Geht man nicht in einen solchen Club, um heiße Kontakte zu knüpfen? Oder bist du zu wählerisch?" Sandra nahm ein Schluck aus ihrem Glas. "Wählerisch? Definiere das mal!" "Na, du weißt schon" lachte er. "Dir gefällt nicht jeder, das ist klar. Aber du legst vielleicht etwas zu viel Wert auf bestimmte Eigenschaften oder hast zu hohe Ansprüche?" "Also sagen wir mal so: Wenn es ein zu hoher Anspruch ist, dass ich nur Authentizität suche und einen ehrlichen Umgang mit mir, ohne einfach weggeworfen zu werden, dann sind es wirklich hohe Ansprüche. Aber viele hier erfüllen nicht einmal diese Voraussetzung. Oberflächlichkeit blitzt eben einfach an mir ab." Jan nickte. Es war nicht das erste Mal, dass er mit einer solchen Aussage konfrontiert wurde. Doch Sandra war nicht nur hier, um ein paar Getränke zu konsumieren und danach wieder die Heimreise anzutreten. Nicht heute! "Du machst mir hingegen einen authentischen Eindruck. Du strahlst zumindest aus, dass du dich von der Masse ein wenig abhebst." "Oh, das freut mich, wenn du es so siehst" erntete sie ein Lächeln von Jan. "Und ich meine es, wie ich es sage. Wann warst du denn zum letzten Mal in einem der Spielräume hier? Oder ist das nicht dein Stil?" Sandra wagte sich etwas weiter hervor. Angesichts der vergangenen, freundschaftlichen Unterhaltungen musste er womöglich mit der Nase darauf gestoßen werden, dass sich ihm an diesem Abend eine Gelegenheit eröffnen konnte. "Ach doch, mein Stil ist es schon. Es muss eben passen. Also, irgendein Funke muss überspringen und irgendein bestimmter Reiz muss sich ergeben. Dann kann sich auch ein Besuch auf den Zimmern anschließen. Vielleicht bin ich so ähnlich wie du. Auch mit ein wenig verkannten Ansprüchen." "Wie sieht denn ein solcher Reiz für dich aus? Damit es nicht nur bei einer Unterhaltung bleibt?" Sandra wurde mutiger. Sprachen nicht normalerweise eher die Männer die Frauen an oder lief es in diesem Club eher nach eigenen Regeln? "Es muss sich einfach entwickeln. Manchmal ergibt es sich aus den Informationen, die man nach und nach erhält. Dadurch erhöht sich schon die Lust, miteinander zu spielen und sich auf mehr einzulassen. Du weißt doch, wie sich das anfühlt, wenn die Neugierde und das Interesse allmählich immer weiter steigern und man dann einfach herausfinden will, ob das Gegenüber auch beim S/M so faszinierend ist, wie man ursprünglich gehofft hat." "Ja, das Gefühl kenne ich ebenfalls" antwortete Sandra, bevor sie noch einen Schluck trank. "Was die notwendigen Informationen angeht: Gehört dazu auch zu wissen, dass ich nichts drunter trage? Für das Kopfkino?" Dieses Mal erschrak sie ein wenig vor sich selbst. So offensiv hatte sie an dieser Bar noch nie agiert gehabt. Jans Blick zufolge hatte sie ihn ein wenig aus dem Konzept gebracht. Damit war sie eindeutig einen Schritt weiter als zuvor. Er betrachtete sie und seine Phantasie hatte sich zu Wort gemeldet. Eher unauffällig hatte sich Sandra an diesem Abend gekleidet. Unter einem sportlich wirkenden Pullover und einem Rock wäre auch niemand auf die Idee gekommen, dass sie auf die Unterwäsche verzichtet hatte. Noch immer schien Jan sich das nicht vorstellen zu können, doch er hatte wenigstens angebissen. "Das ist auf alle Fälle eine sehr interessante Information" versuchte er, wieder Zugang zum Gespräch zu finden. "Weißt du, unter Fetischkleidung würde man damit viel eher rechnen." "Fetischkleidung wirkt sicher bereits für sich ganz anders und wird noch durch das Weglassen von Unterwäsche ergänzt" gab sie Jan recht, allerdings nur um zum nächsten Schlag auszuholen. "Beim S/M zieht man sich jedoch am besten aus. Und dann ist es egal, was man zuvor angehabt hat." Jan überspielte seine Überraschung mit einem kurzen Schmunzeln. "Da gibst du einige schöne Thesen von dir." "Ist es nicht so? Ziehen sich die Frauen bei dir nicht aus, um mit all ihren Sinnen fühlen zu können?" "Doch, das tun sie dann schon" wirkte er wieder ein wenig gefasster als zuvor. "Dann hätten wir das schon mal geklärt" bekräftigte Sandra den Boden, den sie bislang an diesem Abend gut gemacht hatte. "Fühlen, das ist sicher das, worauf es ankommt. Deswegen bin ich hier" ergänzte Jan, der sich seinen Schneid nicht völlig abkaufen lassen wollte. "Worauf warten wir dann noch? Wir verstehen uns doch ganz gut. Und ich bin neugierig, was in einem der Räume geschehen würde, nachdem wir ihn betreten haben." Jetzt gab es kein Zurück mehr! Entweder dieser hoffnungsvolle Kontakt endete an diesem Abend oder ihr forscher Vorstoß führte sie zusammen, dazwischen würde es nichts geben. Gerade, als Jan darauf eine Antwort geben wollte, schob Sandra noch eine wichtige Aussage hinterher: "Mir geht es aber jetzt nicht darum, endlos lange Listen von Tabus und Vorlieben auszutauschen. Ich finde, so eine Aufzählung würde die Stimmung kaputt machen. Denn ich empfinde es hier gerade als zauberhaft und lustvoll, weil du das Gleiche zu denken scheinst." "Und deshalb gehst du ein Risiko ein? Womöglich wird der Zauber des Augenblicks ja in einem der Räume zerstört, wenn ich etwas mit dir tue, was gar nicht dein Ding ist. Das wäre eine schmale Gratwanderung, finde ich" gab Jan zu Bedenken. "Woher willst du wissen, womit ich anfange? Über S/M unterhalten haben wir uns noch nie." "Überrasch mich" entgegnete Sandra, bevor sie ihr Glas austrank und nicht vorhatte, ein weiteres Getränk zu bestellen. "Die meisten Räume sind mit Zubehör und Spielsachen gut ausgestattet" versuchte sie dem Mosaik seinen letzten Stein hinzuzufügen und stand auf. "Kommst du mit?" 

 

Schon bewegte sich Sandra in die Richtung, in der sämtliche Fetischräume lagen. Sie war Jan nicht davon gelaufen, nein sie lief vor ihm her, um ihn zum gleichen Weg zu ermutigen. Und er folgte. Überraschen sollt er sie. Es lag kein weiter Weg vor ihnen und sobald sie sich in einem der Räume befanden, würden sie noch offener reden und agieren können als in der Bar, in der sie sich hatten ungestört unterhalten können. Ohne zu zögern trat Sandra in eines der Zimmer ein. Nicht nur Jan sollte sie überraschen, auch die Ausstattung des Zimmers, dessen vielseitige Möglichkeiten und alles, was darin geschehen sollte, überließ sie damit dem Zufall. Jan, der auf dem kurzen Weg von der Bar hierher nicht gesprochen hatte, folgte ihr nach und schloss die Tür hinter sich. Jetzt waren sie zum ersten mal in einer stimmungsvollen Atmosphäre unter sich. Jetzt, da die Tür geschlossen war, hatte die Intimität sie erreicht und sollte schnell tiefer Besitz von ihnen ergreifen. Jan sah sich neugierig um. Er war der kreative Part in diesem Raum und Sandra würde ihn gestalten lassen. Womit sollte er sie überraschen? Seinen Blick ließ er umher schweifen, um sämtliche Gegenstände und Möbelstücke auf sich wirken zu lassen. Welches Bild ergab sich daraus, in dem Sandra und er eine ganz reale Rolle spielten? Nach wenigen Augenblicken hatte er eine zündende Idee und deutete auf einen gepolsterten Tisch. "Leg dich dort hin" gab er Sandra vor und sie ging zu dem Tisch, um dieser Aufforderung nachzukommen, während er zu einem der Regale ging, um sich etwas zu holen, was er sogleich einsetzen wollte. An dem Regal ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen und schob so lange die dort gelagerten Dinge hin und her, bis er gefunden hatte, wonach er suchte. Er nahm sich etwas von dort und kam nun auf Sandra zu. "Nein, leg dich auf den Bauch" lautete die nächste Anweisung, in der sein Kopfkino die Regie führte. "Vor allem aber, zieh den Rock und den Pullover aus. Die wirst du doch nicht an behalten wollen?" Damit hatte er sicherlich recht. Sandras Haut brannte bereits sinnlich und wollte auch jetzt frei gelegt werden. Darauf hatte sie geradezu gewartet. "Du willst bestimmt nur sehen, ob ich tatsächlich nichts drunter trage" reagierte sie spielerisch auf seine Worte. Jan musste schmunzeln. "Meinst du? Selbst wenn du etwas darunter tragen würdest, wie wahrscheinlich wär es denn, dass hier in diesem Raum die Unterwäsche am Körper bleiben würde? Hier drin gehört sie auf den Boden" traf seine nächste Bemerkung Sandra tief ins Mark. Jan hatte also Feuer gefangen und sprach ihr aus der Seele. Sie sollte sich nicht wagen, ihre neue Position auf dem Tisch in Pullover und Rock einzunehmen. Die Luft schien zu knistern, während Sandra sich auszog. Keine weitere freche Bemerkung wollte sie fallen lassen und einfach geschehen lassen, was auf sie zukam. Immerhin wollte sie überrascht werden. Nackt legte sie sich nun auf den Bauch. Jan hatte zunächst einmal nur Seile aus dem Regal geholt, was allerdings nicht bedeuten musste, dass es dabei bleiben sollte. Ohne Anweisungen für ihre Körperhaltung auszusprechen, ergriff er Sandras Arme, die sie neben sich auf dem Tisch abgelegt hatte und führte sie hinter ihren Rücken. Die Reise begann genau jetzt. Nackt hatte sie sich gewissermaßen bereits in der Bar gefühlt. Doch jetzt war sie Jans Leinwand, auf der er malen konnte. durch seine Hände dirigiert behielt sie ihre eigenen Hände hinter dem Rücken, wo er bereits damit begann, ihre Handgelenke zusammen zu binden. Wieder und wieder umkreiste das Seil diese Körperregion, bis es sich oft genug um ihre Hände und ihren Unterarm geschlungen hatte, um Sandra in dieser Position zu halten. Ein Zurück gab es nun nicht mehr und Sandra wollte dies auch gar nicht. Selbstverständlich handelte es sich dabei lediglich um den Auftakt. Jan hatte mehr als ein Seil aus dem Regal genommen und hatte ein klares Bild vor Augen, dem Sandra als Objekt vor seiner Nase noch längst nicht entsprach. Schließlich hatte sie ihn herausgefordert und er wollte sie nicht enttäuschen. Das nächste Seile spürte Sarah an ihren Oberarmen, knapp oberhalb der Ellenbogen. Von Jans Hand geführt, schlang es sich um diese Körperstelle. Eine gemeine Fesselung würde es werden. Wenn die Oberarme hinter ihrem Körper zusammen gebunden wurden, dann würde sie einen Schmerz dabei spüren, der intensiver wurde, je näher sich die beiden Arme einander annähern würden. Doch diesen preis war sie bereit zu zahlen. Sandra hielt still und atmete lediglich tief ein und aus, als das Seil seine Bahnen um die Haut herum zog. Geschickt führte Jan das Seil immer wieder abwechselnd um beide Arme herum, bis das Ende des Seiles erreicht war und er zwischen Sandras Armen den zweiten Knoten des Abends anbrachte. Sogleich schnappte er sich das nächste Seile. Nun sollten Sandras Fußgelenke dran. Natürlich war damit zu rechnen gewesen. Jan machte keine halben Sachen und würde sich bei seinen Planungen nicht in die Suppe spucken lassen. Sandra vertraute ihm und hatte ihm das an der Bar zu verstehen gegeben, jetzt durfte sie keinen Rückzieher mehr machen. Sicher würde sie schon in wenigen Momenten nicht mehr dazu in der Lage zu sein, einfach von diesem Tisch zu springen und sich ihm zu entziehen, wenn sie es denn plötzlich doch wollen würde. Ganz knapp oberhalb ihrer Knöchel stellte Jan ein weiteres Mal unter Beweis, wie kunstvoll er mit einem Seile umgehen konnte. Zehn Mal, vielleicht auch etwas häufiger hatte das Seil nun auch diese Körperstelle umrundet, bevor ein weiterer Knoten seinen Platz zwischen Sandras Füßen fand. Ein letztes Seil, das Jan mitgebracht hatte, wollte jedoch noch untergebracht werden. Seiner Idee folgend band er dieses Seil jedoch nicht direkt um Sandra Körper. Dieses Mal wickelte er das Seil um das bereits befestigte Seil, das Sandras Füße gefangen hielt. Nachdem er es oft genug dort herum geführt hatte, zog er das Seil straff und führte dessen anderes Ende um die Fixierung, die Sandras Oberarme zusammenhielt. Beim ersten kräftigen, fordernden Zug an diesem Seite wurden Sandras Beine unweigerlich dazu gezwungen sich anzuwinkeln. Mehr noch, weil Jan erst zufrieden mit seinem Kunstwerk war, als Sandras Fersen ihre Hände berührten. Damit war der Hogtie perfekt, den er angestrebt hatte. Auf Dauer konnte es sich dabei um eine sehr ungemütliche Körperhaltung werden, doch Sandra versuchte, sich auch in dieser Lage zu entspannen. Zu sehr genoss sie Jans Aufmerksamkeit. Der letzte Knoten wurde festgezurrt, um die Fixierung zu vervollständigen. Bei ihm saß jeder Handgriff und Sandra selbst hatte diese Perfektion aus ihm herausgekitzelt, als sie ihm an der Bar forsch in diesen Verlauf des Abends gedrängt hatte. Nach der Vollendung dieser gezwungenen Körperhaltung betrachtete Jan kurz zufrieden, was er getan hatte, bevor er sich abermals zu dem Regal begab. Jetzt hatte er sich Sandra für diesen Abend gesichert und konnte in aller Ruhe danach schauen, was er zur Fortsetzung des Abend benötigte. Sandra drehte ihren Kopf und versuchte, etwas zu erkennen, doch Jan versperrte ihr mit seinem Körper den Blick. Sie würde sich überraschen lassen müssen, obwohl sie bereits so neugierig war. Ob er bereits in der Bar an diese Körperhaltung gedacht hatte? Wann war er auf die Idee gekommen, dass er sie gerne genau so vor sich sehen wollte? Sie grübelte, ob alles so spontan entstanden war oder ob Jan vielleicht sogar früher schon eine Phantasie gehabt hatte, an die er sich nur in diesem Augenblick zurückerinnert hatte. Er beobachtete schließlich in aller Ruhe, wie er mehr oder weniger bei dem Gespräch zugegeben hatte und da war ein solches Bild in seinem Hinterkopf auch zu einem früheren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen gewesen. Jan kehrte zum Tisch zurück. Nun wiederum war Sandra plötzlich weniger neugierig darauf, was er dieses Mal mitgebracht hatte. Stattdessen schaute sie nach vorne zu der Wand, die im gewollten Halbdunkel des Raumes lag und schloss ihre Augen. Sie vertraute Jan und ab sofort konnte sie ohnehin nichts anderes tun, als sich ihm auch hinzugeben. 

 

Hatte er nur ein Spielzeug von dort mitgebracht oder waren es gleich mehrere? Sie würde es erfahren. Zunächst spürte sie jedoch einen sehr unerwarteten Griff zwischen ihre Beine. Erschrocken atmete sie tief an. Was nahm er sich da heraus? Noch bevor die erste schmerzhafte Aktion begonnen hatte, wurde sie bereits intim von ihm berührt? Doch schnell hatte Sandra wieder realisiert, welche Stellung sie hier im Raum besaß. Durch die Seile hatte er sie in ein Objekt verwandelt und sie wollte schließlich auch überrascht werden. "Die Geister, die ich rief" ging ihr durch den Kopf, während Jans Finger an ihren Schamlippen spielten. Nur für einen vergleichsweise kurzen Augenblick hatten sie diese sensible Körperstelle erkundet, um sich scheinbar nur für einen Wimpernschlag mit der frei verfügbaren Pussy vertraut zu machen. "Jedenfalls bist du schon mal sehr froh, mich heute Abend zu sehen" kommentierte Jan den kurzen Ausflug seiner neugierigen Finger in ihren Intimbereich. Froh? War sie bereits so feucht geworden? Sandra spürte eine große Aufregung angesichts der letzten Minuten, doch wie weit ihr Körper seine Erregung schon nach außen trug, war ihr bis dahin nicht bewusst gewesen. Normalerweise hätte ihr stets eine freche Reaktion auf Jans Bemerkung auf der Zunge gelegen, doch nicht dieses Mal. Zusätzlich anheizen musste sie ihn nicht. Es würde exakt das geschehen, was er sich vorgenommen hatte. Zudem wollte sie ihm diese Feststellung nicht nehmen. Er hatte das Recht, ihre Schamlippen zu berühren, um sich vom Zustand ihrer Lust zu überzeugen und fühlte sich mit dem Ergebnis offenbar ebenso wohl wie sie selbst. Anstelle einer vorschnellen, frechen Antwort reagierte Sandra einfach mit einem Lächeln. Und widersprechen konnte sie nicht einmal, da sie sich tatsächlich darüber gefreut hatte, Jan an diesem Abend wieder im Club anzutreffen. Kurz darauf stellte Sandra fest, dass die Pussy nicht das Einzige waren, was feucht werden sollte. Jan sprühte aus einer kleinen Flasche etwas auf ihren Hintern und benetzte damit auch die Rückseite ihrer Oberschenkel. Er würde doch nicht? Desinfizierte er diese Körperstellen gerade? Ihr Herz schlug etwas schneller. Dieser Mann überraschte Sandra tatsächlich. Er hatte vor, sie zu nadeln und angesichts ihrer Körperhaltung würde ihm dies auch gelingen. Mit ihren Händen waren diese spitzen Werkzeuge nicht zu erreichen. Aus der Hand schlagen konnte sie ihm die Nadeln nicht und war sich unsicher, wie viel sie für diesen noch fremden, aber aufregenden Mann, ertragen konnte. Dennoch bemerkte sie in sich trotz der inneren Unruhe eine große Entschlossenheit. Ein gutes Objekt wollte sie ihm sein und es zu einem unvergesslichen, gemeinsamen Erlebnis werden lassen. Jan sagte nichts. In seinen Gedanken befand er sich bereits in einer ganz eigenen Welt, die sich nur um Sandra und ihn drehte. Deshalb war auch das leise Geräusch umso besser zu hören, mit dem er die sterile Verpackung der ersten Nadel aufriss. Wie viele Nadeln hatte er sich aus dem Regal geholt? Mitten in diese ungewisse Frage hinein fühlte sie, wie ihre linke Pobacke durchstochen wurde und stieß selbst einen spitzen Schrei aus. Sandra hatte sich nicht getäuscht, was die Nadeln anging. In aller Seelenruhe war Jan auch bereits dabei, das nächste Päckchen aufzureißen, um die Reise durch den Abend fortzusetzen. Mit dem gleichen stechenden Schmerz fand die Nadel ihren Platz in der gleichen Pobacke, direkt neben der ersten. Seine Ziele verriet Jan selbstverständlich nicht. Eine vergleichsweise große Fläche hatte er zuvor eingesprüht, was allerdings nicht bedeuten musste, dass er Sandra so mit Nadeln spicken wollte, dass man nur noch Metall und keine Haut mehr erkennen konnte. Schon spürte sie seine Finger an der Rückseite des linken Oberschenkels, wo er die Haut ein wenig zusammen drückte, bevor er eine weitere Nadel langsam ihren Schenkel durchqueren ließ. Sandra jammerte nun etwas lauter und versuchte, einen Teil des Schmerzes weg zu atmen. Kurz überlegte sie, ob sie überhaupt mit einer Nadelung gerechnet hätte und sie ihm dies als Tabu hätte benennen können. Immerhin besaß sie keine Erfahrung, was diese Spielart anging. Doch in gewisser Weise war sie auch froh, dass sie ihm gegenüber diese fehlenden Erfahrungswerte verschwiegen hatte. Neue Impulse durfte er ihr insgesamt gerne verleihen. Direkt nach dem ersten Schmerz im Oberschenkel setzte sich die Straße der Nadeln am gleichen Bein fort. Eine weitere Nadel war ihr durch die Haut gestochen worden, dieses Mal jedoch ein gutes Stück näher an ihrer Kniekehle. Erneut zerriss das Geräusch von knisterndem Plastik die Stille. Jan hatte damit eine weitere Nadel aus ihrer Behausung befreit, sie sich den Weg durch den rechten Oberschenkel Sandras bahnte. Allmählich gewöhnte sie sich an diesen Schmerz, dennoch war jeder einzelne Einstich aufregend. Höchstwahrscheinlich lag dies ganz einfach daran, dass Jan sich nahm, was er wollte. Ganz sicher suchte er sich bereits die nächste Körperstelle dafür aus. Seinen prüfenden Blick, den er ihr über ihre nackte Haut kreisen ließ, konnte Sandra förmlich spüren. Nach kurzer Zeit war er erneut fündig geworden. Ihre rechte Pobacke sah zu leer und frei aus. Hier fehlte eine Verzierung aus Metall, die Jan ihr sogleich schenkte. Auf dem Boden sammelten sich allmählich leere Päckchen, die ihre eigene Geschichte über diesen Abend zu erzählen wussten. Noch ein letztes Mal machte er sich daran, eine Nadel aus ihrer dünnen Ummantelung zu schälen. Mit ihr hatte Jan etwas Besonderes vor. Ganz in die Nähe der letzten Einstichstelle wollte er dieses Stück in seiner Hand platzieren. Doch dieses Mal nahm er mehr Haut zwischen Daumen und Zeigefinger. Diese Nadel durfte ein wenig tiefer da Fleisch Sandras erkunden. Ohne zu zögern schob er sie durch die Haut an dieser Körperstelle, woraufhin Sandra lauter jammerte als zuvor und auch deutlich hörbar ein- und ausatmete. Höchstwahrscheinlich hätte er ihre Schenkel und den Hintern noch mehr verziert, doch mehr Nadeln waren in diesem Raum nicht vorrätig gewesen.

 

Wieder betasteten seine Finger ihre Schamlippen und dieses Mal stöhnte Sandra regelrecht auf. "Ich wollte gerade fragen, wie es dir geht. Allerdings kann ich das schon hören" schloss er aus ihrem wohlbehaglichen Laut. "Wegen dieses Abends wird dir sicher auch gleich noch ein Licht aufgehen" schob er hinterher. Licht? Mitten in diese ungewisse Frage hinein hörte Sandra, wie ein Streichholz entzündet wurde. Damit steckte Jan eine spezielle Kerze an, die es nur in einem solchen Club oder in vergleichbaren Einrichtungen gab. Passieren konnte nicht viel bei deren Einsatz und dennoch würde man das Wachs spüren, sobald es auf einen tropfte. Heiß genug wurde es. Ihm gefiel das magische Flackern der Kerze, während deren Flamme gerade im Begriff war, sich aufzurichten und das Wachs von nun an in eine Art Spielzeug zu verwandeln. Langsam verflüssigte sich dieser schöne Stoff und der Rotton des Wachses schien sich im flüssigen Zustand leicht zu verändern. "Rotes Gold" dachte Jan bei seinem verspielten Lächeln. Gleich würde er sich Sandra zuwenden, die bereits mit den Auswirkungen der Nadeln zu kämpfen hatte und richtig feucht geworden war. Sekunde für Sekunde braute sich unterhalb des Dochts mehr zusammen und Jan konnte es nicht mehr abwarten. Mit seiner linken Hand umschloss er Sandras Zehen, um ihre Füße damit wie in einem Schraubstock festzuhalten. Gedanken, er könne zu fest zugepackt haben, kamen in ihm nicht auf. Auch wenn sie reflexartig versuchte, sich dem Zugriff zu entziehen, so würde sie dennoch dankbar sein und das Wachs auf den Fußsohlen empfangen. Dadurch würde sie die Fortsetzung des Abends ebenso genießen wie das Gespräch an der Bar, während dem sie bereits auf eine solche Situation gewartet hatte. Jetzt war es soweit. Jan platzierte die Kerze direkt zwischen ihren Füßen und kippte sie leicht zur Seite, um die heißen tropfen regnen zu lassen. Durch die Position der Kerze würde kaum Wachs verloren gehen und das aller meiste auf der Haut landen, wo es hingehörte. Sandras Mund begann zu zischen, weil sie die Luft zwischen ihren Zähnen in den Mund saugte. "Es ist herrlich, nicht wahr?" Herrlich? Selbstverständlich war ihm bewusst, dass es vor allen Dingen unangenehm war, die heißen Tropfen auf einer so sensiblen Körperstelle auszuhalten. Aber sie wollte es so und es war Teil seiner "Überraschung" um die sie ihn zuvor gebeten hatte. Jan verteilte das Wachs nun so gleichmäßig, wie es ihm möglich war. Wachs auf bereits erkaltetem Wachs brannte nicht. Wachs auf nackter Haut, das war sein Ziel. Eine kurze Drehung nach rechts oder links und es regnete eben über einer anderen Stelle. Außerdem war insbesondere die Innenseite der Sohlen ein lohnenswertes Ziel. Unvergesslich würde dieser Abend für Sandra bereits jetzt sein, wenn sie so selten etwas in dieser Richtung erlebte. Doch nun sollte dieses Erlebnis noch veredelt werden. Sollte er den mittleren Abschnitt der Sohlen vollständig unter einer roten Haube aus Wachs verschwinden lassen? Damit hätte er für ein klares Statement gesorgt, aus dem die Fersen noch unbedeckt hervorschauen würden. Sein Einfall gefiel Jan gut. Schade, dass es im Regal nur eine Sorte Kerzen gegeben hatte. Wären mehrere Farben verfügbar gewesen, hätte er dort unter ihren Füßen ein eigenes Kunstwerk zaubern können. Jetzt war der Zeitpunkt erreicht, an dem die Kerze regelrecht spazieren geführt wurde, weil die kreisende Bewegung aus dem Handgelenk nicht mehr ausreichte, um das Wachs auf unbedeckte Hautstellen zu verteilen. Das rote Gold brauchte mehr Raum, um sich auszudehnen und Sandra rundum zu verwöhnen. Erste Tropfen trafen nun auch den Ballen ihres rechten Fußes. Sandra begann zunächst wieder zu jammern, doch mehr und mehr veränderte sich die Geräuschkulisse im Raum. Zunächst handelte es sich noch um Wehklagen, aus dem sich allmählich ein Stöhnen entwickelte. Offenbar konnte Sandra sich gut fallenlassen und abschalten. Ob sie sich gedanklich bereits an einem völlig anderen Ort befand? Das rote Kleid für die Sohlen nahm Tropfen für Tropfen Gestalt an. Und wie rot es erst unter der Wachsschicht aussehen musste. Irgendwann erkaltete das Wachs und auch die Temperatur der Fußsohlen würde dann sinken, doch bis dahin würde sie nicht aus dem Tunnel der Empfindungen herauskommen. Jan achtete darauf, dass die Fersen unversehrt blieben, um sein optisches Idealbild nicht dadurch zu zerstören. Wenige Stellen mussten noch benetzt werden, doch Sandras Lust tat dies keinen Abbruch. Nichts sollte sich lösen, nichts vorher schon abbröckeln, bevor sein Werk fertiggestellt war. Immer wieder meldete sich Sandra mit einem Stöhnen zu Wort, wenn wieder ein roter Tropfen hinab gestürzt war. Nun beobachtete Jan genau, wie er die letzten Lücken in diesem Schild aus Wachs noch schließen konnte. Eigens dafür verkürzte er noch einmal den Abstand der Kerze zu Sandras Haut. Sogleich reagierte diese lauter auf die eintreffenden Tropfen. Endlich war das Bild komplettiert. Deutlicher konnte der farbliche Kontrast kaum sein, der ihre Fersen in Hautfarbe und ihre Sohlen in Rot präsentierte. Eigentlich hätte Jan nun noch ihre Zehen mit Wachs verzieren können, doch ihm stand der Sinn nach etwas anderem. Leise blies er die Kerze aus und wartete einen Augenblick, bevor das verbliebene Wachs erkaltet war und er sein Spielzeug beiseite legen konnte, ohne den Fußboden oder die Möbelstücke hier zu ruinieren. Nachdem er ihre Zehen wieder losgelassen hatte, hatte Sandra merklich aufgeatmet. Das Wachs schien sie mehr gefordert zu haben, als sie ihm gegenüber zugeben würde. Doch wie stand es um ihre Lust? Jan gab ihr einen lauten Klaps auf die Pussy, der Sandra aufschreien ließ. Direkt danach kümmerten seine Finger sich wieder sorgsam um die Intimzone seiner Spielpartnerin. Doch dieses Mal warn seine Berührungen anders. Ein wenig fordernder als zuvor, vor allem aber mit dem deutlichen Ziel, eine körperliche Reaktion heraufzubeschwören. Ganz gezielt massierte er ihren Kitzler, der frei zugänglich vor ihm lag. Abermals war Sandra feuchter geworden und durch die Aufmerksamkeit seiner Finger nahm ihr Stöhnen kein Ende mehr. Obwohl sie ihn noch nie in einem sexuellen Kontext erlebt hatte, vertraute sie ihm und genoss die Stimulation. Als hätte er erraten, dass sie sich nach dieser intensiven Form der Berührung gesehnt hatte. Der Druck auf ihren Kitzler verstärkte sich und Sandra begann, sich treiben zu lassen. Sie steuerte auf den schönsten Abend seit langem zu. Waren es zwei Finger? Oder vielleicht nur ein einziger? Umzugehen verstand Jan jedenfalls ausgezeichnet damit. Die Abstände zwischen den Stöhnlauten Sandras verkürzten sich und wieder schienen die Finger sich etwas fester an ihren Kitzler zu pressen als zuvor. "Nicht mehr lange" konnte sie in Gedanken den Moment ihres ersten Höhepunktes im Club überhaupt kaum noch abwarten, als sich plötzlich Jans Finger wieder entfernten...


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